Wir arbeiten zusammen, wir streiten zusammen, wir streiken zusammen!

Wir arbeiten zusammen, wir streiten zusammen, wir streiken zusammen!

Täglich haben es immer mehr KollegInnen bereits verstanden, dass sie mit ihrer Mitgliedschaft in der
GDL endlich die Möglichkeit erhalten ihre Interessen vertreten zu sehen. Nicht nur als Zugpersonal,
sondern auch als Instandhalter in den Werkstätten, als Stammaufsicht oder mobile Aufsicht, als Fahrdienstleiter/in, oder Service- und Sicherheitspersonal. Es liegt an jedem GDL Mitglied selbst, sich in
die Geschicke seiner Gewerkschaft einzubringen und deren Ziele zu bestimmen.

Bei der GDL geht es um die Interessen der Mitglieder. Den GDL Mitgliedern geht es nicht wie in den
Vorstandsetagen der EVG um die Belange des Managements und der Vorstände der Deutschen Bahn
oder anderer Verkehrsunternehmen. Als GDL Ortsgruppe „S-Bahn Berlin“ sehen wir die Privatisierung
der Deutschen Bahn AG von 1994 als gescheitert an und stellen uns gegen jede Art der Ausschreibung, Privatisierung und Zerschlagung unserer Arbeitsplätze bei der Berliner S-Bahn.

Wenn der Arbeitgeber willkürlich festlegen will welcher Tarifvertrag für uns angewandt wird, wird er
die Antwort darauf von uns GDL Mitglieder erhalten. Wir werden uns nicht mit 1,5% mehr Lohn innerhalb von 28 Monaten abspeisen lassen. Wir werden uns nicht erzählen lassen, dass für uns
zukünftig keine Arbeit da wäre, wo es bei der DB an allen Ecken und Enden Arbeitskräfte mangelt.
Wir können sogar Arbeitsplätze schaffen, indem ältere KollegInnen (Ü55) bei vollem Lohnausgleich in
die besondere Teilzeit im Alter gehen können. Das schafft zudem Mehrwert bei der Bahn, denn Werte
werden bei der Bahn erst durch die tagtägliche Arbeit der Beschäftigten geschaffen. Verbrannt werden diese Werte durch unsinnige Projekte und Posten bei der DB, die niemand braucht.

Solidarisch für unser aller Belange und Interessen als S-Bahn Beschäftigte!

Deshalb ist es jetzt wichtig, dass wir uns weder von der EVG verkaufen noch vom Arbeitgeber mit
seinen unzähligen Briefen verschaukeln lassen! Als Beschäftigte müssen wir uns für unsere Sache
stark machen. Zusammen (!) aus allen Bereichen der S-Bahn Berlin können wir viel erreichen,
erstreiten und erstreiken! Selbst wenn wir als GDL angeblich noch nicht die Mehrheit bei der S-Bahn
Berlin abbilden sollten: Mit einem gemeinsamen Tarifkampf und Streik aller Beschäftigten, der sich
sehen lassen kann, werden wir ein Tarifergebnis einfahren, dem die EVG Führung sehr schnell mit
hängenden Lefzen ihrer Klausel zur Nachverhandlung in ihren Tarifverträgen hinterher hecheln wird!
Also besser gleich dem Kampf und Streiks der GDL als Mitglied anschließen, als sich weiter verschaukeln, verraten und für dumm verkaufen zu lassen.

Die GDL, das ist jedes einzelne Mitglied!

So ist es an jedem Beschäftigten selbst zu erkennen sich für seine Belange und Interessen als
Eisenbahner und als Mitglied in der GDL stark zu machen, oder sich weiter dem Handeln der
Interessen des Bahnmanagements zu unterwerfen. Dabei soll nicht das Engagement vieler
EVG Vertreter an der Basis in Abrede gestellt werden, sondern das nicht nachvollziehbare
Handeln und die Ergebnisse der Arbeitnehmerverräter in den Konzern- und Betriebsräten
und Vorständen der EVG und DB AG.

Es bleibt spannend
Euer Ortsgruppenvorstand

chevron_left
chevron_right