Infos vom Betriebsrat

Hier könnten aktuelle Informationen aus der alltäglichen Arbeit unseres Betriebsrates erscheinen. . .


02. Mai 2017
OG S-Bahn Berlin

BR-Wahlen 2018 - Wir suchen „Dich“

Du wünschst Dir in unserem Betrieb nicht nur eine starke Interessenvertretung für Dich und Deine Kolleginnen und Kollegen, sondern möchtest selbst aktiv und engagiert dabei mitwirken? Dann bist Du der/die Richtige für uns. Denn wir suchen

Dich
als Kandidatin/Kandidaten für die
Liste der GDL Ortsgruppe S-Bahn Berlin
zur Betriebsratswahl 2018 bei der S-Bahn Berlin.

Nun sind die wenigsten von uns als fertige Betriebsräte zur Welt gekommen bzw. vom Himmel gefallen. Daher erhältst Du selbstverständlich Unterstützung:

  • von Deiner Gewerkschaft in Form von Schulungen
  • Deinen Kollegen, die selbst schon Erfahrungen als Betriebsrat sammeln konnten

Du hast Interesse? Dann stelle Dich kurz vor unter der E-Mail-Adresse

br-kandidatur gdl-sbahn-berlin de

oder wende Dich persönlich an das Vorstandsmitglied Deines Vertrauens.

Die Ausschreibung zur Kandidatur
Kandidatenausschreibung-BR-Wahl-2018.pdf (ca. 100 kB)

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20. Januar 2016
GDL OG S-Bahn Berlin - A.R.

Personelle Veränderungen im Betriebsrat

Bedingt durch den zum Jahreswechsel vollzogenen Übergang zahlreicher Kollegen, darunter auch Mitglieder des Betriebsrates, von der S-Bahn Berlin zur DB Netz AG kam es durch Nachrücken entsprechender Ersatzmitglieder zu personellen Veränderungen im Betriebsrat.
So wurde unter Anderem auch zum neuen Vorsitzenden des Betriebsrates unser langjähriger Kollege und Betriebsrat

Guido Behringer

gewählt. Wir wünschen Guido viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe.


22. Dezember 2015
GDL OG S-Bahn Berlin - A.R.

Im Westen nichts Neues . . .

. . . So schrieb ich es hier für eine ganze Weile. Es war eigentlich mehr als Spaß gedacht. Aber zumindest bezogen auf die neue BV Arbeitszeit / Tablet steckt in diesem Ausspruch mehr Wahrheit als ich es mir eigentlich gedacht habe.
Es ist in dieser Frage ziemlich still geworden. Das liegt aber nicht einmal so sehr an irgendwelchen Verschwiegenheitsklauseln oder gar Informationsunwilligkeit der Verhandlungspartner. Vielmehr gibt es auf diesem Gebiet nach wie vor nichts Belastbares oder etwas, das den Namen "Verhandlungsstand" verdient hätte. Und schon überhaupt nichts, was irgendwie von Dauer wäre.

Ist das Thema Tablet für uns noch wahrscheinlich nicht allzu ferne Zukunftsmusik, gehört es in anderen Geschäftsbereichen der DB inzwischen mehr oder weniger lang schon zum Alltag. Zumeist aber noch als ein mehr oder weniger vage definiertes Pilotprojekt. Dabei gibt es sowohl regional wie auch auf die Geschäftsbereiche bezogen Unterschiede hinsichtlich der technischen Umsetzung zum einen, wie auch den begleitenden arbeitszeitlichen Rahmenbedingungen auf der anderen Seite. Wird ganz allgemein an der Vorbereitungszeit geknabbert, kalkuliert man in einzelnen Regionen sogar mit der Möglichkeit "Dienstbeginn am Zug". Was mehr oder weniger den Wegfall der Meldestellen und wohl auch der Vorbereitungszeit bedeutet.

Wie es im Einzelnen dabei zu den Unterschieden kommt, darüber lässt sich sicher spekulieren. Aber sind die Unterschiede noch so groß, gibt es dennoch ein flächendeckendes recht erstaunliches Phänomen. Da können die Zeiten noch so knapp kalkuliert sein, sodass es bei sachlicher, realistischer Betrachtung eigentlich vorne und hinten nicht reichen sollte. Am Ende funktioniert das Ganze wie von Zauberhand aber dennoch. Die Führungskräfte lehnen sich zurück und grinsen sich eins, während selbst streitbare Betriebsräte ziemlich doof dastehen, weil ihnen angesichts dieses Phänomens die Argumente knapp werden.

Das ist jetzt nur ein Beispiel für ein allgemeines Dilemma. Jeder noch so gute Betriebsrat stößt mit seinen Möglichkeiten wesentlich schneller an seine Grenzen, wenn wir als die Betroffenen ihn nicht durch unser alltägliches Handeln während unserer Arbeit unterstützen.

Bezogen auf das Tablet heißt das. Kommen wird das ohne Zweifel auch irgendwann zu uns. Das muss auch nicht unbedingt schlecht sein. Wie jedoch die Rahmenbedingungen dazu auf Dauer aussehen werden, das hängt in nicht unwesentlichem Maße davon ab, wie wir damit umgehen.